Schießwesen

Während früher Speere, Pfeil und Bogen, Armbrust und Messer, aber auch Fallen zur Erlegung des Wildes genutzt wurden, haben diese Rolle heute weitgehend die modernen Schusswaffen – je nach jagdlicher Anforderung Büchse, Flinte, Kurzwaffe - übernommen und stellen somit das wichtigste Handwerkszeug des Jägers bei der Jagdausübung dar. Dabei gilt es durch ständiges Üben einen sicheren Umgang mit der Waffe wie auch ein präzises Schießen zu gewährleisten. Zu diesem Zweck bietet die Kreisgruppe Möglichkeiten zu regelmäßigen Schießübungen an und veranstaltet jährlich verschiedene Schießwettbewerbe.

Die Kreisgruppe unterhält im Ebersberger Forst den vereinseigenen Schießstand "Diana" – benannt nach der römischen Göttin der Jagd. In den 60iger Jahren wurde von der Kreisgruppe der im Forst vorhandene, aber vernachlässigte Schießplatz von der damaligen Forstverwaltung übernommen und in einen Wurftaubenstand umgewandelt. Mit dem Forstbetrieb Wasserburg wurde ein langjähriger Pacht- und Nutzungsvertrag abgeschlossen. In den 70er Jahren erstmals modernisiert, wurde "Diana" 2013-2015 erneut in Eigeninitiative der Kreisgruppe unter enormem Einsatz einer Vielzahl unserer Mitglieder von Grund auf erneuert und ausgebaut. Auf "Diana" können das Schießen auf die Wurftaube sowie den Kipphasen geübt werden. Zudem wurde ein modernes Gebäude errichtet, das von den Schützen als Aufenthaltsmöglichkeit zwischen ihren Schießübungen genutzt werden kann. Die Schießanlage "Diana" steht auch Nichtmitgliedern der Kreisgruppe zu den normalen Betriebszeiten zur Verfügung, kann aber auch von Gruppen zu gesonderten Zeiten gebucht werden. Terminabsprachen hierzu sind direkt mit dem Schießstandleiter "Diana" (>> Kontakt) zu treffen.

Außerdem findet auf "Diana" die Ausbildung unserer Jagdkursteilnehmer für das jagdliche Schießen mit der Flinte statt. Die Kreisgruppe wie auch die Hegegemeinschaften nutzen die Anlage regelmäßig zur Austragung ihrer Schießwettbewerbe, die sich besonderer Beliebtheit erfreuen. Insofern spielt "Diana" eine wichtige Rolle für das Vereinsleben der Kreisgruppe, für den Kontakt unsere Mitglieder untereinander und deren Schießfertigkeiten.

Für das Schießen mit der Büchse besteht für Mitglieder der Kreisgruppe die Möglichkeit, die Schießanlage der Gebirgsschützen in Miesbach zu nutzen. Dort trägt die Kreisgruppe auch die jährlichen Schießwettbewerbe mit der Büchse (100 m Stand bzw. laufender Keiler) seiner Mitglieder aus.

Daneben besteht im Landkreis auch die Möglichkeit, den Schießstand der Adlerschützen Kirchseeon zu nutzen.

Schießstand "Diana"

Wurfscheibe (Trap) und Kipphase

Schießzeiten

jeden Samstag von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Standkalender

Ansprechpartner

Schießstandleiter Peter Schöpperle

>> Kontakt

Anfahrt

Forsthaus Diana
85614 Kirchseeon
48°05′34″N, 11°54′10″E / 48.09235°N, 11.90259°E

Beim Parkplatz des Waldfriedhofs in Kirchseeon (an der B304) in den Forst einfahren. Gleich hinter dem Friedhof rechts halten. Nach der Linkskurve 2 km der Töring Geräumt bis zur Reitöster Geräumt folgen.

Diana Kipphasenstand
Kipphase
Foto: Schöpperle
Diana Trapstand
Trapstand
Foto: Schöpperle
Diana Hütte
In 2015 neu erbaute Hütte
Foto: Lang

Schießanlage der Gebirgsschützen in Miesbach

100 m Stand und laufender Keiler

Schießzeiten

jeden Donnerstag von 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Ansprechpartner

Schießobmann Karl Wimmer

>> Kontakt

Anfahrt

Schießanlage der Gebirgsschützenkompanie Miesbach-Parsberg-Wies e.V.
Am Windfeld 23
83714 Miesbach
>> www.sportschuetzen-gsk-miesbach.de

Schießstand der Adlerschützen Kirchseeon

100 m und 25m Stand

Schießzeiten

jeden Dienstag und Freitag von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr

Ansprechpartner

Schießobmann Karl Wimmer

>> Kontakt

Anfahrt

Schützenheim der Schützengesellschaft Adler e.V.
Forstseeoner Straße 10
85614 Kirchseeon

Jägerausbildung

Die Kreisgruppe führt seit über 30 Jahren regelmäßig Ausbildungskurse für angehende Jungjäger/-innen durch. Dies stellt eine einfache, wohnortnahe Möglichkeit dar, sich auf die Prüfung zum Jagdschein vorzubereiten und die für das "Grüne Abitur" notwendigen Kenntnisse zu erwerben. Ein Team von erfahrenen Ausbildern vermittelt den Kursteilnehmern den für die Jagdprüfung relevanten Stoff und gibt darüber hinaus viele praktische Tipps zur späteren Jagdausübung.

Die Einjahreskurse sind auf ca. 25 Teilnehmer beschränkt. Bewusst heben wir uns mit diesem Konzept von kommerziellen Anbietern ab. Unsere Kurse werden alljährlich mit einem sehr hohen Prüfungserfolg für die angehenden Jungjäger abgeschlossen.

Mit einer Sammlung von weit über 100 Präparaten und reichhaltigem Anschauungsmaterial wird den Kursteilnehmern das notwendige Wissen zur heimischen Tierwelt vermittelt. Ferner stehen Waffen für Ausbildungszwecke zur Verfügung, um den richtigen und vor allem sicheren Umgang mit Schusswaffen und deren Handhabung zu erlernen und üben zu können.

Jagdkursteilnehmer
Ausbildungsleiter Georg Göggerl (2.v.re.) mit Jagdkursteilnehmern
Foto: Gomaa

Die praktische Schießausbildung an der Flinte findet auf dem vereinseigenen Schießstand "Diana" im Ebersberger Forst statt. Für die Ausbildung am Kugelstand sind die Jagdkursteilnehmer gern gesehene Gäste auf dem Schießstand der Adlerschützen Kirchseeon. Auf den "Laufenden Keiler" wird auf der Schießanlage der Gebirgsschützen in Miesbach geschossen. Erfahrene, auf die jeweilige Schießdisziplin spezialisierte Ausbilder stehen den Kursteilnehmern hierbei zur Seite.

Für die praktische Jägerausbildung verfügt die Kreisgruppe über ein eigenes Lehrrevier. Zu diesem Zweck wurde das Bayerische Staatsforstrevier "Egmating Nord" von der Kreisgruppe gepachtet.

Der theoretische Unterricht findet in der Gaststätte "Schießstätte" in Zinneberg bei Glonn statt.

Für weitere Fragen und Informationen wenden Sie sich bitte direkt an unseren Ausbildungsleiter.

Ansprechpartner

Ausbildungsleiter Georg Göggerl

>> Kontakt

Jagdhornbläser

Das Jagdhornblasen ist eine alte jägerische Tradition und musikalisches Kulturgut. Demzufolge fördert die Kreisgruppe Ebersberg dieses Kulturgut und ist stolz darauf, eine eigene Bläsergruppe in ihren Reihen zu haben.

Erstmals wurden im 17. und 18. Jahrhundert Jagdhörner v. a. bei höfischen Jagden zur Kommunikation verwendet, später dann aber auch in die Konzertmusik eingeführt, die Hornkonzerte Mozarts zeugen z. B. davon. Militärisch wurden Jagdhörner für die Befehlsübermittlung oder auch als Marschmusik zum Einsatz gebracht.

Auch heute noch werden Jagdhörner bei Gesellschaftsjagden (z. B. Treibjagden) als Mittel zur Verständigung unter Jägern verwendet. Man ist dabei vom Handyempfang bzw. dessen Ladezustand unabhängig und alle Jagdteilnehmer werden gleichzeitig mit den Jagdsignalen erreicht. Neben den sog. Jagdleitsignalen (z. B. zum Anblasen einer Treibjagd oder an deren Ende mit dem Signal "Hahn in Ruh") gibt es die Totsignale. Damit erweist der Jäger dem erlegten Wild die letzte Ehre; für nahezu jede Wildart gibt es diese Totsignale.

Das heute am häufigsten verwendete Horn ist das "Fürst-Pless-Horn", das im 19. Jhd. von Fürst Pless entwickelt wurde. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es handlich, klein und robust ist und damit ideal für die Jagdausübung. Bei konzertanter Jagdmusik kommen oft auch die größeren Parforcehörner zum Einsatz. Jagdhörner haben keine Ventile, die unterschiedlichen Töne werden durch die Bläser nur durch Formung der Lippen und Regelung der Atemluft gebildet.

Die "Ebersberger Jagdhornbläser" sind ausnahmslos Mitglieder des Vereins und zählen zu den ältesten Bläsergruppen Bayerns. In dieser Gruppe haben sich Jägerinnen und Jäger zusammengeschlossen, um im Jagdhornblasen das jagdliche Brauchtum zu pflegen und zu erhalten. Mit Stolz blickt die Kreisgruppe auf die lange und erfolgreiche Geschichte seiner Bläsergruppe zurück. Diese wurde 1952 von Eugen Ringelstetter zusammen mit drei weiteren Bläsern gegründet und von ihm als Hornmeister in vielen Jahren mit sehr gutem und nachhaltigem Erfolg aufgebaut. 1970 stieß der damalige Dirigent der Ebersberger Blasmusik, Josef Kohl, zu den Bläsern. Er brachte sich zunächst nur musikalisch ein, übernahm dann aber bald als Nachfolger von Eugen Ringelstetter die Leitung der Bläsergruppe. Seit dem Tode von Josef Kohl 1992 ist Otto Bernhard mit großem Erfolg als Hornmeister der Leiter der Ebersberger Jagdhornbläser. Das jeweils langjährige Engagement der 3 Hornmeister ist sicher die Grundlage für die hohe musikalische Qualität unserer Bläsergruppe.

Bläser auf Treppe Landratsamt 1978
Jagdhornbläser auf der Treppe Landratsamt 1978
Foto: Wohner
Hubertusmesse in Alxing 2014
Hubertusmesse in Alxing 2014
Foto: Göllert
Landesbläserwettbewerb 2018
Landesbläserwettbewerb in Dinkelsbühl 2018
Foto: Gomaa

Das musikalische Repertoire der Bläsergruppe umfasst neben den klassischen Jagdhornsignalen, wie Leit– und Wildsignale, eine Vielzahl von Jägermärschen und Fanfaren, die bei diversen Veranstaltungen der Kreisgruppe und bei öffentlichen Auftritten vorgetragen werden. Der Höhepunkt im Bläserjahr ist die alljährlich stattfindende Hubertusfeier mit einer von den Jagdhornbläsern gestalteten feierlichen Hubertusmesse.

Die Jagdhornbläser nehmen regelmäßig an den Landesbläserwettbewerben teil, die alle 2 Jahre stattfinden; dabei konnten bei den letzten 11 Wettbewerben (also seit 1996) jeweils Gold errungen werden. Mit ihren wöchentlichen Proben, eigenen Veranstaltungen wie Bläserschießen, Ausflügen und Nikolausfeiern, sind die Bläser ein ganz entscheidender Part der Kreisgruppe und tragen einen nicht mehr wegzudenkenden Teil des gesellschaftlichen Lebens innerhalb der Kreisgruppe. Die Jagdhornbläser freut es, wenn sie unseren Jubilaren musikalisch/jägerische Grüße bieten können; den verstorbenen Jagdkameraden erweisen die Bläser mit den Signalen "Jagd vorbei" und "Halali" die letzte Ehre.

Wie werde ich Jagdhornbläser? Das Bläserwesen wird in der Kreisgruppe von unserem Hornmeister organisiert und musikalisch geleitet. Dabei liegt ihm ganz besonders der Nachwuchs am Herzen. Ein Anfängerkurs, der ca. 20 Abende dauert und in der Regel alle 2 Jahre stattfindet, verlangt keinerlei musikalische Vorkenntnisse. Wer sich für einen Anfängerkurs interessiert oder nur einmal so vorbeischauen möchte, wird gebeten, sich bei unserem Hornmeister zu melden.

Ansprechpartner

Hornmeister Otto Bernhard

>> Kontakt

Jagdhunde

Seit alters her werden Hunde für die Jagd durch den Menschen genutzt. Solche Jagdhunde spielen auch noch heute im jagdlichen Alltag eine wichtige Rolle und sind trotz moderner Technik nach wie vor bei der Jagdausübung unersetzbar.

Durch jahrhundertelange Anstrengungen gelang es dem Menschen, Jagdhunderassen zu züchten, die für die unterschiedlichsten Erfordernisse bei der Jagdausübung mit ihren rassetypischen Merkmalen geeignet sind. So gibt es z. B. Vorsteh- und Stöberhunde für das Auffinden von Wild, Erdhunde für die Baujagd auf Fuchs und Dachs, Bracken für Bewegungsjagden, Schweißhunde zum Auffinden von verwundetem oder verloren gegangenem Wild.

Kleiner Münsterländer
Kleiner Münsterländer, Vorstehhund
Foto: Metzger

Damit die Leistungsfähigkeit unsere Jagdhunde erhalten bleibt und die Hunde auch jagdlich optimal einsetzbar sind, gilt es für die Zucht strenge Auswahlkriterien einzuhalten und die Hunde von klein auf durch eine fundierte Ausbildung auf ihre vielfältigen Aufgaben bei der Jagd vorzubereiten. Die verschiedenen Zuchtverbände achten deshalb streng darauf, dass zur Zucht nur solche Hunde verwendet werden, die die erwünschten Eigenschaften mitbringen und dies in entsprechenden Prüfungen gezeigt haben.

In der Kreisgruppe ist unsere Hundeobfrau Rita Beitinger für die Organisation des Hundewesens, insbesondere die Durchführung von Hundeprüfungen und die Hundeausbildung zuständig.

Ansprechpartner

Hundeobfrau Rita Beitinger

>> Kontakt

Nachsuchen-Gespanne im Landkreis Ebersberg

Es kommt im Jagdbetrieb immer wieder vor, dass tödlich getroffenes Wild abgeht und selbst von gut ausgebildeten Hunden nicht oder nicht sofort gefunden werden kann. Ebenso schwierig verlaufen oftmals Nachsuchen auf Wild, das im Straßenverkehr angefahren wurde und flüchtet. Hier sind spezialisierte Hunde mit entsprechender Nachsuchen-Erfahrung der Hundeführer und hohem Ausbildungs- und Leistungsstandard gefordert. Deshalb hat die Kreisgruppe Nachsuchen-Gespanne eingerichtet, die unseren Mitgliedern Tag und Nacht kostenlos zur Verfügung stehen. Anfallende Kosten, wie z. B. Aufwandsentschädigung für die Hundeführer, Versicherung, etc. übernimmt dabei die Kreisgruppe.

Ansprechpartner

Dirk Schmidt

>> Kontakt

Natur erleben

Ein wichtiges Anliegen der Kreisgruppe ist es, in der Bevölkerung und hier v.a. bei den Schülern das Verständnis für die Zusammenhänge der Natur und deren heimischen Tierwelt zu stärken. Die Initiative "Natur erleben und begreifen" der Kreisgruppe geht diesem Ziel nach.

Schmetterling Kaisermantel
Kaisermantel
Foto: Metzger

So ist es möglich, dass z. B. Grundschulen oder auch Kindergärten Referenten der Kreisgruppe buchen, die vor Ort in der Natur den Schülern die heimische Tierwelt näher bringen und auf Zusammenhänge in Fauna und Flora eingehen. Typische Verhaltens- und Lebensweisen, der Nahrungsbedarf oder auch Spuren von Wildtieren werden anschaulich erklärt. Mit Hilfe von Präparaten kann das Aussehen heimischer Tierarten vermittelt werden. Neben Vögeln und Insekten können mit etwas Glück auch Rehe oder Hasen in ihrer natürlichen Umwelt dabei entdeckt werden. Kind-gerechtes Informationsmaterial wird kostenlos zur Verfügung gestellt und kann gerne mit nach Hause genommen werden. Ein solch gestalteter Unterrichtstag ist sicher ein tolles Erlebnis mit nachhaltigen Eindrücken für die teilnehmenden Kinder.

Ansprechpartner

Franziska Rabe

>> Kontakt

Ebersberger Arche

Mit dem Umweltpreis "Ebersberger Arche" zeichnet die Kreisgruppe Ebersberg jedes Jahr nicht jagende Personen oder Institutionen aus, die sich um Lebensraum-verbessernde Maßnahmen für die frei lebende Tierwelt besonders verdient gemacht haben. Der Preis ist somit als Anerkennung und Würdigung der Verdienste um umfassenden Umwelt- und Artenschutz sowie als Auszeichnung für einen verantwortungsbewussten Umgang der Menschen mit der Natur zu verstehen; auch das ist ein wichtiges Anliegen der Jägerschaft.

Der Umweltpreis "Ebersberger Arche" wurde 1984 vom damaligen Kreisgruppenvorsitzenden und jetzigen Präsidenten des Landesjagdverbandes Bayern, Prof. Dr. Jürgen Vocke, und der Familie Schlederer aus Grafing (>> www.wildbraeu.de) ins Leben gerufen.

Der aktuelle Preisträger ist Christian Mainzl aus Kirchseeon. Er wurde für die Entwicklung eines Gerätes geehrt, das durch akustische Warnsignale Wild, z.B. Kitze, aus Wiesen und Feldern vertreiben und damit vor dem sicheren Mähtod bewahren kann.

Ebersberger Arche 2018
1. Vorsitzender Konrad Metzger und Dr. Swantje Schlederer mit dem Preisträger 2018 der Ebersberger Arche Christian Mainzl
Foto: Maurer

Hegegemeinschaften

Eine Hegegemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Jagdausübungsberechtigten mehrerer benachbarter Jagdreviere, die eine landschaftliche Einheit darstellen, zum Zweck der Koordination von Hegemaßnahmen und von Abschuss Plänen. So können Naturschutzmaßnahmen revierübergreifend abgestimmt werden, die Vorbeugung oder Bekämpfung von Wildkrankheiten bzw. –seuchen koordiniert werden und die Eindämmung von Wildschäden gemeinsam angegangen werden. Die Hegegemeinschaften mit ihren jeweiligen Leitern sind zwar kein Organ der Kreisgruppe, stellen aber ein wichtiges Bindeglied zwischen der Kreisgruppe bzw. deren Vorstandschaft und den Revieren vor Ort dar. Die Leiter der Hegegemeinschaften sind deshalb Mitglieder im erweiterten Vorstand der Kreisgruppe und der Vorstand der Kreisgruppe nimmt jeweils an den Hegegemeinschaftssitzungen teil.

Der Landkreis Ebersberg, im östlichen Einzugsbereich von München gelegen, hat eine Fläche von ca. 550 qkm mit ca. 140.000 Einwohnern und ist landschaftlich geprägt durch folgende Charakteristika:

  • Süden/Südosten: Moränenlandschaft mit überwiegend Grünlandwirtschaft
  • Nordwesten/Westen: Altmoränen bzw. Münchner Schotterebene mit überwiegend Ackerbau
  • Ebersberger Forst: mit 76 qkm eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Süddeutschlands

Angepasst an die unterschiedlichen landschaftlichen Gegebenheiten sind die insgesamt 93 Jagdreviere in folgende Hegegemeinschaften untergliedert:

  • Vorm Holz (HG I) im Nordwesten
  • Sauberg (HG II) im Nordosten
  • Atteltal (HG III) im Südosten
  • Glonntal (HG IV) im Süden
  • Königseiche (HG V) im Südwesten
  • Ebersberger Forst im Norden

Vorm Holz

Sauberg

Atteltal

Glonntal

Königseiche

Ebersberger Forst

  • Bayerische Staatsforsten

    Forstbetrieb Wasserburg am Inn

  • Internet

    >> www.baysf.de