Dr. Marina Hudler, Dozentin für Jagdlehre & Wildtiermanagement an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, hat mit ihrem Vortrag zur Rehwildbejagung für eine volle Ebersberger Alm gesorgt.

Den Ebersberger Jägern hat sie aktuelle Daten zum Verhalten des Rehwildes vorgestellt. Klimawandel wie auch die moderne Land- und Forstwirtschaft führen seit einigen Jahren zu geänderten Lebensraumbedingungen für unser Rehwild. Das erfordert auch eine Anpassung der Jagdstrategie.
Dr. Hudler legte dar, wie wichtig beim Abschuss die Beachtung des Geschlechterverhältnisses ist und dass es wegen der früher einsetzenden Vegetation Sinn macht, die Rehwildjagd bereits Mitte April zu beginnen. Entscheidend sind bei der Jagdausübung auch die Beachtung der jahres- und tageszeitlichen Aktivitätsphasen des Rehwildes. Wenn der Jäger diese berücksichtigt, führt das zu mehr Jagderfolg, bei weniger Jagddruck, also zu mehr Effizienz mit reduzierter Störung des Wildes.
Etliche Fragen der Jägerschaft konnten in einer interessanten Diskussion anschließend geklärt werden.








