|
Jagd, Natur und
Umwelt Bilder vergrößern> anklicken! Bilder: © rgö |
Siehe auch:
www.wild-web.net und
www.jagdnetz.de
|
"Die Natur verstehen und danach zu handeln, erfordert, mit der Natur zu Leben"
Pflanzaktionen der Jäger der Kreisgruppe Ebersberg
Im Bild
von links: Hans Riedl Detlev Pankow Astrid Brenninger Sigi Mittermaier Harry
Reiser Martin Otter
Die Jägerinnen und Jäger im Landkreis Ebersberg
pflanzten in den vergangenen 30 Jahren mit Unterstützung
ihrer Kreisgruppe und des Landesjagdverbandes Bayern in ihren Jagdrevieren für
Biotopvernetzungen, zur Aufwertung ökologischer Nischen und Neuanlagen
artgerechter Lebensräume über 25000 Sträucher
der unterschiedlichsten Arten, sowie über 3000 Masttragende
Hochstamm-Streuobstbäume alter
widerstandsfähiger Apfel-, Birnen- und Kirschensorten.
Durch weitflächig angelegte Hecken und Streuobstwiesen wurden im besagten
Zeitraum artgerechte Brut-, Aufzucht und Lebensmöglichkeiten für Wildtiere,
sowie für viele andere Tier- und Pflanzenartenarten, für
Insekten, Schmetterlingen und Vogelarten geschaffen.
Auch in diesem Jahr pflanzten die Ebersberger Jäger in
ihren Revieren wieder 84 Streuobstbäume und 1655 Sträucher,
die nach fachlicher Beratung und in enger
Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden der
Waldbesitzervereinigung Ebersberg - München Ost, Johann Riedl (links im Bild),
bestellt, und im Beisein vom Jäger-Vorsitzenden
Martin Otter (rechts im Bild) an die einzelnen Revierinhaber ausgeliefert
wurden.
Die "Ebersberger Arche 2009", einer Auszeichnung, die seit Jahren von der Brauerei Wildbräu Grafing gesponsert wird und alljährlich von der Kreisgruppe Ebersberg an nicht jagende Personen oder Institutionen verliehen wird, die sich um Natur- und Artenschutz besondere Verdienste erwarben, ging an den Leiter der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Ebersberg, Gerhard Griesbeck. Gerhard Griesbeck stiftete den mit der Auszeichnung verbundenen Geldpreis der Kreiskruppe zur Anschaffung von Wildwarnreflektoren und zur Betreuung des Revieratlas.
Für ihre besonderen Verdienste um den Arten- und
Naturschutz im Landkreis Ebersberg
wurden
Sebastian Obermaier (2.v.l.) aus Schwaberwegen und Hans Oberberger aus Ebersberg
mit der „Ebersberger Arche 2008“
ausgezeichnet.
Kreisgruppenvorsitzender Martin
Otter und Wildbräu-Chef Max-Josef Schlederer (re), alljährlicher Sponsor dieses
Hegepreises, gratulierten den Preisträgern.
Der Hegepreis „Ebersberger Arche“ der Kreisgruppe, mit dem jedes Jahr nicht
jagende Personen oder Institutionen, die sich um Natur und Umwelt besondere
Verdienste erworben haben, ausgezeichnet werden, wurde vor über 20 Jahren
vom
damaligen Vorsitzenden und jetzigen Präsidenten des Landesjagdverbandes Bayern,
Prof. Dr. Jürgen Vocke und der inzwischen verstorbenen Seniorchefin der
Wildbräu-Brauerei Grafing, Editha Schlederer ins Leben gerufen.
|
||||
Stellv.
Kreisgruppenvorsitzender und
Leiter der Hegegemeinschaft Sauberg, Konrad Metzger aus Untermaierhof bei Sankt
Christoph
pflanzte in den
vergangenen
15 Jahren in seinem Pachtrevier Sankt Christoph, in enger,
partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den
Landwirten, neben
seinen
alljährlichen Sträucherpflanzungen, über 200 Hochstamm-Streuobstbäume. Neben
Bepflanzungen von
Straßen- und Wegrändern,
Kleinparzellen, Grundstücksnischen
und Hangkanten, schuf Konrad Metzger auch eine großflächige,
zusammenhängende
Streuobstwiese
mit über 70 Obstbäumen, sowie neue Feldraine als Biotop
vernetzende Elemente.
|
Wildverbiss - Nicht immer!
Hinschauen lohnt sich oftmals, besonders dann, wenn sich der "Verbiss" im
Äsungsbereich des Schalenwilds befindet. Kletternde Nager, wie Eichhörnchen und Rötelmaus, aber auch andere kletternde Mäusearten benagen die Nährstoff reichen Knospen und Triebe und hinterlassen dabei ihre charakteristischen Spuren. Anliegende, überstehende Nadeln sind dabei meistens unverletzt.
Lupe und Makroobjektiv sind bei Schadensaufnahmen oft ein äußerst brauchbare Hilfs- und Beweismittel.
Nach Abkratzen des
ausgetretenen Harzes findet man oftmals die Marken der Nagerzähne an den
abgenagten Leit- und Seitentrieben.
Bei
der Hubertusfeier 2007 wurde an Rudi Maierbacher aus Grafing, der von der
Kreisgruppe Ebersberg initiierte Umweltpreis "Ebersberger Arche" vergeben.
Mit dieser, wieder von der Brauerei Wildbräu Grafing gesponserten
Auszeichnung, werden alljährlich Nichtjäger geehrt, die sich um
einen nachhaltigen Biotop- und Artenschutz besonders verdient gemacht haben.
Rudi Maierbacher hat durch umsichtige Pflanzungen von Bäumen, Sträuchern
und Hecken, sowie durch Ausbringung vieler Nistkästen, für
Biotopvernetzungen und Gestaltung vieler neuer Lebensbereiche für die
unterschiedlichsten Tier- und Vogelarten gesorgt.
(Weitere Bilder von der Hubertusfeier unter
Photo-Album) Verleihung der "Ebersberger Arche". Den Umweltpreis „Ebersberger Arche 2006“, den wieder der Grafinger Wildbräu-Chef Max Josef Schlederer sponserte, erhielten Agnes und Georg Adlberger aus Markt Schwaben. Das Landwirtsehepaar Adlberger nahm große Flächen aus ihrer bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung heraus und schuf damit Feuchtbiotope, Wildäcker und Wildäsungsflächen. Artgerecht gestaltete Kleinnischen für die unterschiedlichsten Tierarten und. Vernetzungen von Lebensräumen durch Bepflanzungen von Uferflächen und Feldrainen rundeten die umfangreichen Arten- und Biotopschutzmaßnahmen von Agnes und Georg Adlberger ab.
Kreisgruppenvorsitzender Robert Esterl überreichte den Ehrenpreis an Agnes und Georg Adlberger aus Markt Schwaben Für ihre außerordentlichen Verdienste um die Hege des Wildes und der freilebenden Tierwelt wurden bei der Jahreshauptversammlung und Hegeschau der Kreisgruppe Ebersberg die langjährigen Jagdpächter Georg Frank (verstorben), Ludwig Hitzlsperger, Josef Pfanner, Frieda Koeniger, Egbert Urbach, Lorenz Adlberger, Alexander Esterl und Josef Manz mit der Silbernen Hegenadel des Landesjagdverbandes Bayern durch den Kreisgruppenvorsitzenden Robert Esterl ausgezeichnet.
"Ebersberger
Arche", hohe Auszeichnung für Landwirt Herbert Graßl aus Lehen bei Sankt
Christoph. Die
Kreisgruppe vergab im Rahmen ihrer Hubertusfeier 2003 die "Ebersberger
Arche" an Herbert Graßl aus Lehen bei Sankt Christoph. Diese Auszeichnung, die
alljährlich auf Vorschlag der Hege-Gemeinschaftsleiter von der BJV-Kreisgruppe
Ebersberg an nichtjagende Personen oder Institutionen vergeben wird, die sich
außerordentliche Verdienste um den Natur- und Artenschutz erworben haben, ist
mit einem Geldpreis verbunden, der seit vielen Jahren von der Brauerei
"Wildbräu" aus Grafing gesponsert wird. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nistkasten-Aktion
In
Kooperation mit dem Bund Naturschutz Kreisgruppe Ebersberg, hat auch die
Kreisgruppe Ebersberg des Landes-Jagdverbandes Bayern 100
Singvögel-Nistkästen in der Therapeutischen Werkstatt Piusheim der
Katholischen Jugendfürsorge der Erzdiözese München anfertigen lassen. Sowohl der
Erlös für die Nistkästen, die bei der Hege- und Naturschutzschau 2002 der
Kreisgruppe zum halben Herstellungspreis restlos verkauft wurden, als auch das
"Draufgeld" der Kreisgruppe, kommt ausschließlich der Therapeutischen
Einrichtung zu gute.
Wussten Sie:
...dass die Jägerinnen und Jäger der Kreisgruppe
bisher ca. 1800
Nist- u. Brutkästen für die unterschiedlichsten Vogelarten in ihre Reviere
brachten.
...dass seit 1999 Schulkinder
im Rahmen von "Lernort Natur" von Jägerinnen und Jägern in die Reviere des Landkreises Ebersberg geführt wurden....dass die Kreisgruppe Ebersberg durch ihre ausführliche fachbezogene Stellungnahme zur Erhaltung des Wildparks Ebersberg beigetragen hat.
...dass die Kreisgruppe Ebersberg Mitglied des Landschaftspflegeverbandes Ebersberg ist.
...dass die Kreisgruppe einen Vertreter mit Sitz und Stimme im Naturschutzbeirat des Landratsamtes Ebersberg hat.
...dass die Kreisgruppe Ebersberg
die „Renaturierung Brucker Moos“ maßgeblich unterstützt.